Freitag, 19. November 2010

wieder auf der Strasse

Donnerstag, 18.Novemeber:

Bin wieder auf dem Fahrrad, unterwegs in Richtung Sueden.
Vorgestern war ich noch mit Heidi und Zara in einem Streichelzoo fuer Koalas und Kaenguruhs, komisch diese ungewohnten Tiere so nahe zu haben. Zara auf jeden Fall fand es super!





Gestern bin ich nach einem schweren Abschied in Brisbane in die Bahn gestiegen und bis an die Gold Coast gefahren. Dort auf die Strasse, und los in Richtung Hinterland. Schoen, wunderschoene Landschaft, entlang des Tweed River und dann ab in die Berge. Jetzt wird es huegelig, ich mache nicht nur Kilometer sondern auch ganz schoen Hoehenmeter.



Hinter Murrwilumbah in Uki finde ich ein familiaeres Bead & Breakfast, ein Hollaender (mit 13 mit seinen Eltern ausgewandert) und seine Frau, Keith und Janice. Natuerlich stellen sie Fragen, und als ich erzaehle, dass ich Kostueme gemacht habe, muss ich mir Janice's Quilt- und Naeh-Werkstatt ansehen. Sie verkauft ihre Sachen auf Maerkten.


Ein sehr angenehmer Uebernachtungsplatz. Werde mit Umarmungen verabschiedet.

Heute dann noch mehr Huegel, erst trocken, dann immer nieseliger, am Schluss Regen. Trotzdem geniesse ich weiter die Landschaft, es ist fast tropisch und so so gruen! Es geht auch ganz schoen auf und ab, teilweise 14% Steigung. Da macht sich mein Bergfahrrad wieder bezahlt.


Naja, und dann ist da wieder eine Vogel-Attacke, langsam nerven die Gesellen...


Toter Magpie auf der Strasse: ...ich war's nicht!!!
Ich fahre bis Casino, hier finde ich ein Hotel mitten in der Stadt. Bei einem Glas Wein in der Bar gucke ich den Jungs noch beim Pool Billiard zu.

Freitag, 19.November:
Heute muss ich frueh los, 110km ohne groessere Ortschaft dazwischen. Um 8:30 Uhr sitze ich auf dem Rad. Es ist ruhig auf dem Summerland Way. Wenig Autos, heute auch wenig auf und ab. Perfektes Fahrradwetter, nicht zu warm und kein Regen. Auf der Haelfte des Weges liegt ein Shop, da belohne ich mich mit einem Eis.
Nach 70km faengt es leider wieder an zu regnen, ein starker Wind kommt auf -natuerlich Gegenwind- die letzten 20km bis Grafton sind ein echter Kampf.

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