Mittwoch, 18. Mai 2022

von der Dordogne in die Dordogne

die Dordogne ist tief eingegraben in die Landschaft, das heisst nach einer abendlichen rasanten Abfahrt kommt die morgendliche meditative Auffahrt (Heike, hab an dich gedacht!)


hügelige Landschaft des Département Corrèze mit wunderschönen Ortsnamen

Snack aus Orange und Schokokuchen, das geht direkt in die Beine, kann ich gebrauchen, weil beim Verlassen der nächsten Stadt muss ich 11% Steigung klettern, da kommt mein beladenes Rad ziemlich an seine Grenzen - und ich an meine, die Sonne brüllt nämlich ganz schön vom Himmel


die abendliche Dusche

gute Nacht

ganz langsam werden die Hügel flacher, das Auf und Ab hat kürzere Intervalle und ich komme in`s Département Dordogne


wer wissen will wie ich navigiere: ich stehe auf altmodische analoge Navigation


Ankunft in Brantome, hier treffe ich einen Freund und darf gleich ein bisschen mit im Garten wühlen






und heute bleibt das Fahrrad stehen, ich gehe zu Fuss
ein wenig in's Grüne, Petit Venice (Brantome) ansehen, Schatten geniessen und den Hintern schonen







Sonntag, 15. Mai 2022

die Auvergne hat's in sich

ein Flusstal reiht sich an das andere, auf und ab, von 550m auf 1100m, wieder runter auf 700m, dann klettert die Strasse wieder auf 1300m, da rinnt der Schweiss...





und genauso geht es weiter


schön dass da jemand zum Kuscheln kommt

und heute schlafe ich auf 1200m, ein bisschen Mondlandschaft




guten Morgen!


weitere Steigungen warten auf mich




dieser Hund hat mich 10km verfolgt, bzw. bergauf immer wieder auf mich gewartet, 30km/h waren kein Problem für ihn (bei mir natürlich nicht bergauf...)

und wieder eine rasante Abfahrt an die Dordogne (jetzt wieder ohne Hund)


von der Rhone ins Ardèche und Haute Loire

bevor ich losfahre erstmal Bremsbeläge wechseln (ja, ich hab auch mal gebremst!...)


an der Rhone bläst ein heftiger Wind aus Süd, natürlich meine Richtung, aber positiv bleiben: das heisst, die Klimaanlage fährt mit

im Département Ardèche gibt es einen super ausgebauten Fahrradweg, eine alte Bahntrasse, die stetig bergauf führt in einer moderaten Steigung, und keine Autos! und zwar fast immer entlang am Flüsschen Eyrieux




und am nächsten Tag weiter bergauf, der Hintern tut langsam weh...



und hier kommt ein Poser-Foto


bis auf über 1000m geht's, und der Ginsterduft liebkost die Nase



am nächsten Tag komme ich an die Loire, einmal rüber und schon geht's wieder hoch






Langéac hat auch ein Flüsschen, und ich muss mir schnell einen Schlafplatz suchen bevor das Gewitter kommt